Be YoURsElfE~*°

Autorin: Drumschlumpf
Genre: Death
Kapitel: 2

 

The last day before I am dieing…

 

Kapitel 1: Milla

„Na? Wie war dein Weekend? Schööön langweilig! Oder hast du dich mal wieder geritzt, damit du Aufmerksamkeit bekommst?“ Ein blonder Typ mit einer komischen Frisur starrt mich an. Alle Lachen. Ich bin wieder das Gespött der Klasse. Der blonde Typ ist Lauri. Der tolle Lauri. Der Lauri, der in der Schulband ist und sich obercool vorkommt. Der Lauri, in den ich verliebt bin. Ich weiß, dass ich ihn niemals bekommen kann. Er hat ja diese tussige Bella. Der Name allein reicht schon.
Und da kommt sie. Mit einem Minirock und ’nem bauchfreien Top. Schon ein wenig gewagt im Winter. Vor allem, weil das Thermometer minus 12 Grad anzeigt. Keine Seltenheit in der kältesten Jahreszeit in Finnland. Lauri umarmt seine geliebte Bella. Und dann kommt das, was ich jeden Morgen abwarte. Das, was mir jeden Morgen einen Stich ins Herz versetzt. Der Kuss. Natürlich wieder vor der ganzen Klasse. Mit hängendem Kopf begebe ich mich zu meinem Platz. Letzte Bankreihe. Ich sitze allein.
            Gleich hab ich es geschafft. Gleich ist die Schule vorbei. Nur noch fünf Minuten Physik ertragen. Herr Carlsson möchte, dass wir dieses Unnütze Zeug noch von der Tafel abschreiben. Na gut, wenn er meint. Also schreibe ich, und schreibe, und schreibe. Es klingelt. Endlich. Langsam, fast in Zeitlupe packe ich meine Sachen in den Rucksack. Als ich fertig bin, ist niemand mehr da. Die wollten alle gemeinsam ins Kino. Wie immer eigentlich ohne mich. Also wische ich noch die Tafel ab. Auf einmal tippt mir etwas auf die Schulter.
„Milla? Kann ich dich mal was fragen?“ Blitzartig drehe ich mich um. Und mich strahlen verschüchtert zwei grüne Augen an. Sie gehören Lauri.

 

Kapitel 2: Lauri


 

Milla antwortet mir nicht. Sie rennt aus dem Raum. Also darf ich sie nichts fragen. Kann ich auch verstehen. Irgendwie mach ich sie nur runter. Und alle machen mit. Es ist nicht in Ordnung. Das wusste ich schon längst. Ich will mich eigentlich bei ihr entschuldigen, denn irgendwie mag ich sie. Ich muss sagen, dass ich sie sogar mehr mag, als ich mir eingestehen mag. Naja. Ich hab jetzt jedenfalls keine Lust mehr, mit den Anderen ins Kino zu gehen. Es gibt eh wieder nur ein Thema: Milla. Und da kommt nichts Gutes bei raus. Ich gehe zum Strand. Auch im Winter ist es dort schön. An den Klippen steht jemand. In schwarz gekleidet. Schwarze Haare, so wie ich das sehen kann. Ist das nicht…
„Milla?“ Sie dreht sich um. Ich renne auf sie zu. Sie sieht viel blasser aus, als erst. Sie sagt nichts. Schaut mich nur an. Dann lässt sie etwas fallen. Ich sehe, wie ein Messer in der dicken Schneeschicht stecken bleibt. Dann tropft etwas Rotes auf das Weiß. Milla wird immer blasser. Es ist Blut. Ihr Blut.
„Wieso hast du das gemacht?“ Mir kommen Tränen.
„Es hat keinen Sinn mehr zu leben. Alle machen mich fertig. Auch du! Die Person, die ich liebe. Ihr wolltet es doch so!“ Ihr laufen ungehalten Tränen an den Wangen hinunter.
Ungläubig schau ich sie an. Nehme ihre Hand.
„Ich…ich…“ Sie wird immer blasser. Wieso stottere ich hier so rum. Nun laufen auch mir Sturzbäche von Tränen über das Gesicht. Wir stehen sehr nah an den Klippen. Ich möchte ein Stückchen weiter weg. Ich habe Angst.
„Es ist zu spät, Lauri!“ Milla flüstert es. Ihre Hand gleitet aus meiner Hand. Schwach drückt sie mir einen Kuss auf den Mund. Dann sinkt sie in sich zusammen und ehe ich überhaupt reagieren kann stürzt sie von den Klippen.
„NEIN!“ Ich schreie es. Ein Geräusch bedeutet mir, dass sie unten angekommen ist.
Wieso? Wieso sie? Wieso nicht ich? Ich sinke auf den Boden. Sie darf mich nicht verlassen.
Ich liebe sie.

The deadly Drumstickdrama

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